Die Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz stellt neue Informationstafeln vor, die umfassend über das Naturschutzprojekt am Kieselberg informieren. Seit 2023 entwickelt sie dieses gemeinsam mit der Stadt Rhens. Eine der beiden Tafeln befindet sich im Eingangsbereich zur ehemaligen Kiesgrube…
Am 21. Februar ereignete sich auf der B262 in Höhe der Thürer Wiesen ein schwerer Tanklaster-Unfall. Infolge dessen gelangte eine erhebliche Menge Heizöl in das Feuchtgebiet, was voraussichtlich langfristige Beeinträchtigungen für das Ökosystem mit sich bringt…
Sein Überleben ist seit Jahren akut bedroht: Stirbt der prächtig gezeichnete Mosel-Apollofalter aus, dann geht er unwiederbringlich verloren. Der Schmetterling steht nach europäischem Artenschutzrecht unter strengem Schutz, sein Vorkommen an der Unteren Mosel ist das einzige weltweit…
Auch hier dient der Ring als ein Symbol der Verbundenheit: Die ersten in der Eifel geborenen und großgezogenen Weißstörche sind in den Thürer Wiesen beringt worden. Mit den auf den Ringen vermerkten Codes können die Tiere nun überall auf der Welt ihrem Heimatort zugeordnet werden. Über dieses bei Wildvögeln gängige Verfahren erhofft sich die Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis MYK nähere Erkenntnisse über die noch junge Storchen-Population in den Thürer Wiesen…
Die Wacholderheiden in Langscheid gehören zu den bedeutendsten Biotopen in Mayen-Koblenz und beherbergen eine ganz besondere Flora und Fauna. Um die einzigartige Naturlandschaft zu bewahren, wurde einer Verbuschung und Vergrasung zunächst durch das EU-LIFE-Projekt „Schutz und Pflege von Wacholderheiden der Osteifel“ entgegengewirkt.
Am 27. April wurden erneut im Projektgebiet Mosel-Apollofalter Raupen aus unserer Erhaltungszucht ausgesetzt. Über 160 Tiere haben unsere Züchterinnen und Züchter an zwei Standorten ausgebracht, wo die Art nicht mehr vorkommt und ohne Hilfe auch nicht mehr hingelangen würde. Mit Mitteln der Sparkasse Koblenz und durch die tatkräftige Unterstützung lokaler Akteure, darunter der Verein Lehmer Razejunge, wurde an diesen Standorten zuvor der Lebensraum des Schmetterlings wiederhergestellt.