Biggi Kaczmarek zeigt eine ihrer „Apollo-Boxen“, in denen sie den Schmetterling züchtet. Dabei handelt es sich um Behälter, die mit einem offenen Boden auf Pflanzschalen gestellt werden können. Sie werden über eine professionelle „Grow-Lamp“ beheizt und beleuchtet. (Copyright: Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz)
Zu Besuch bei Apollo-Liebhaberin Biggi Kaczmarek
Erhaltungszuchten sind wichtiger Baustein der Rettungsmaßnahmen
Schmetterlingsexpertinnen und ‑experten aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland haben bereits im Jahr 2020 damit begonnen, den Mosel-Apollo zu züchten. Einerseits soll damit das komplette Aussterben des Schmetterlings verhindert werden. Darüber hinaus werden die Raupen aus diesen Erhaltungszuchten dazu verwendet, um sie in den zuvor optimierten Ersatzlebensräumen auszusetzen.
Biggi Kaczmarek aus Winningen ist eine der ehrenamtlichen Züchterinnen. Seit vielen Jahren engagiert sich die Naturliebhaberin für bedrohte Arten wie Wildbiene und Apollofalter und veranstaltet unter anderem Führungen und Vorträge in Kitas und Schulen. Ihr verdankt die Stiftung auch viele schöne Fotos des prachtvollen Schmetterlings. Für ihr Engagement in Sachen Artenschutz und Umweltbildung wurde sie im vergangenen Jahr mit dem Umweltpreis der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz ausgezeichnet.
Wir durften sie und ihre Apollozucht im vergangenen Herbst besuchen und sogar bei der der Verpaarung zweier Exemplare zuschauen.












